Für welche Kinder ist Yoga gut?
Da Yoga Gleichgewicht und Körper-wahrnehmung schult und somit die Konzentration und Koordination fördert, gibt die Yogapraxis jeden Kind etwas für sein harmonisches Wachstum und Selbstbewusstsein mit.
Warum Hatha-Yoga mit Kindern?
Kinderyoga wird in der heutigen Zeit, durch die hohe Anforderung an Leistung und Konzentration, immer gefragter. Wir Erwachsene leben den Kindern oft einen hektischen Alltag vor und müssen viel leisten. Genau deshalb wird es immer wichtiger, einen ganzheitlichen Ausgleich zu schaffen. Die Reizüberflutung durch Computerspiele, Fernsehen sowie das ungewohnte lange Sitzen in der Schule führen oft zu Konzentrations- und Essstörungen, Haltungsschäden, Schlaf- und Lernproblemen oder dem Zappelphilipsyndrom, um nur einige Beispiele zu nennen.Da die Kinder in Bildern (er)leben, ist Hatha-Yoga allein wegen der Namen der verschiedenen dynamischen Übungen (Asanas), wie beispielsweise Hund, Baum, Löwe, Kobra oder, Berg optimal geeignet. „Ich bin der Löwe. Ich bin stark!“, „Ich stehe sicher wie ein Berg!“
Ruhig werden und in sich hineinspühren ist heutzutage für die meisten Kinder schwierig. Dafür kommt die Meditation zu Hilfe. Sie wird im Hatha-Yoga als starke Art der Konzentration beschrieben. Es hilft Grübeln bzw. belastende Gedanken loszulassen. Klar muss die Entspannungstechnik erst mal erlernt werden, aber wenn das einmal geschehen ist.., kann sie (wie laufen lernen) nicht mehr verlernt werden.
Wie jedes Spiel hat auch Yoga seine festen Regeln. Sie werden bereits in der ersten Stunde vereinfacht erklärt. Das wichtigste ist „sich selbst und andere nicht zu verletzen“ (was bereits in den alten Schriften des Yogas genannt wird). Ein friedliches und freundliches Miteinander wird durch die Yogaspiele grundsätzlich gefördert.
Außerdem ist Yoga kein Leistungssport. Hier gilt: jeder übt für sich, so wie er kann und geht nur soweit er kann. Um Yoga zu praktizieren muss man nicht besonders gelenkig oder gar sportlich sein. Yoga kann jeder!





